Ob Neubau oder Sanierung – der Anschluss an die öffentliche Kanalisation ist Pflicht und Vertrauenssache. Als Spezialist im Kanalbau erklären wir, wie ein Kanalanschluss abläuft und was die Kosten bestimmt.
1. Antrag und Genehmigung
Vor Baubeginn muss der Anschluss bei der zuständigen Gemeinde bzw. dem Entwässerungsbetrieb beantragt und genehmigt werden. Hier werden Lage, Tiefe und Anschlusspunkt des öffentlichen Kanals festgelegt.
2. Tiefbau: Graben und Verbau
Anschließend wird der Leitungsgraben ausgehoben. Ab einer gewissen Tiefe ist ein Grabenverbau zur Sicherung vorgeschrieben. Der Aushub erfolgt mit dem passenden Gefälle, damit das Abwasser zuverlässig abfließt.
3. Verlegen der Leitungen und Schächte
Die Rohre werden fachgerecht im richtigen Gefälle verlegt, bei Bedarf werden Kontroll- bzw. Revisionsschächte gesetzt. Schmutz- und Regenwasser werden – je nach System – getrennt geführt.
4. Anschluss, Abnahme und Dichtheitsprüfung
Der Anschluss an den öffentlichen Kanal erfolgt nach Vorgabe des Versorgers. Vor dem Verfüllen wird die Leitung geprüft (z. B. Dichtheitsprüfung) und vom zuständigen Betrieb abgenommen.
Was beeinflusst die Kosten?
- Grabenlänge und -tiefe bis zum öffentlichen Kanal
- Bodenverhältnisse (Fels, Grundwasser, beengte Lage)
- Verbau und Sicherung der Baustelle
- Oberfläche: Wiederherstellung von Pflaster, Asphalt oder Rasen
- Anschlussgebühren der Gemeinde (separat zum Tiefbau)
Weil jeder Anschluss anders ist, gibt es keinen Pauschalpreis – ein verbindliches Angebot entsteht nach Sichtung der Lage und Unterlagen.
Wir beraten Sie gern und erstellen ein unverbindliches Angebot – passend zu Ihrem Vorhaben im Bereich Kanalbau.
Angebot anfragen Mehr zu Kanalbau